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Journal

Jan Josef Liefers über seine Ketaminbehandlung bei TEMEDOS®

Im Podcast „Hotel Matze“ spricht Jan Josef Liefers offen über eine Ketaminbehandlung, die für ihn Teil einer persönlichen Selbsterfahrung war. Im Zentrum seiner Erzählung steht seine innere Auseinandersetzung – mit dem Gefühl von Unverbundenheit, mit seinem Selbstbild und mit der Frage, warum bestimmte Muster im Inneren bestehen bleiben.

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Neuroplastizität: Warum Veränderung biologisch möglich ist

Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, sich ein Leben lang zu verändern. Gerade bei psychischen Erkrankungen zeigt sich, wie wichtig diese Anpassungsfähigkeit ist. Belastende Muster in Denken, Fühlen und Verhalten wirken oft festgefahren - doch therapeutische Impulse können das Gehirn dazu anregen, neue Wege zu entwickeln. Moderne Verfahren wie Ketamintherapie, Hypnose, Körper‑ und Atemarbeit oder Psychotherapie unterstützen diese Prozesse. So entsteht Schritt für Schritt mehr Flexibilität im Nervensystem, und Symptome können sich nachhaltig verändern.

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Die Ketamintherapie oder Ketamininfusionstherapie

Die Ketamintherapie oder Ketamininfusionstherapie ist DER innovative Ansatz in der Behandlung bei Depressionen, Long COVID, Autoimmunerkrankungen, PTBS und chronischen Schmerzen. Die Erfolgsaussichten einer Ketamintherapie bei Depressionen sind vielversprechend, insbesondere für Patienten mit therapieresistenter Depression (TRD) liegen sie bei ca. 80 %. Die Wirkung tritt oft innerhalb weniger Stunden ein, was besonders für suizidale Patienten lebensrettend sein kann. Auch bei Long-Covid ist diese Therapie vielversprechend. Es wirkt nicht nur stimmungsaufhellend, sondern hat auch entzündungshemmende Eigenschaften. Ketamin kann die Konzentration von IL-6 senken.

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Die stille Hormonrevolution - humanidentische versus synthetische Hormone

Die zwei meist gefürchtetsten, evolutions- und hormonell bedingten Umbruchsphasen im Laufe eines Menschenlebens (auch bei einigen Tierarten zu finden) sind die Pubertät und die Wechseljahre. Bei uns Menschen leiden die Frauen besonders unter den Wechseljahren. Der Einklang mit den monatlichen Zyklen kommt zum Erliegen, die „fruchtbaren“ Jahrzehnte neigen sich dem Ende zu und die körpereigene Produktion der Sexualhormone nimmt ab. Doch auch Männern bleibt diese Phase nicht erspart. Die durch den Hormonmangel verursachten typischen Beschwerden sind u.a. Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Haarausfall und bei Männern und Frauen gleichsam auftretende depressive Verstimmungen, Leistungsabfall, Muskelabbau und abfallende Libido.


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Fasten stärkt das Immunsystem

Gerade in Zeiten von Epidemien vermehrt sich auch der Focus auf die Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte. Dabei denken wir natürlich nicht sofort an die Möglichkeiten des Fastens. Noch immer stecken in vielen Köpfen die gängigen Vorurteile: während einige an langwierige Anti-Genuss-Prozeduren denken, verfallen andere in Panik, denn für sie ist Nahrungsentzug gleichgesetzt mit starkem Energieabfall und das Gefühl der Schwäche. Sind wir doch in der westlichen Zivilisation so erzogen und auch gewöhnt, mindestens drei Hauptmahlzeiten und zusätzlich einige Snacks zwischendurch zu uns zu nehmen. Mehr noch - das gemeinsame Essen ist eine Art sozialer, kultureller Akt geworden, auf das wir nicht verzichten wollen!

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Aktuelle Informationen für unsere Patienten

Liebe Patienten,

aus aktuellem Anlass möchten wir eine kurze Einschätzung der Sachlage zur Verbreitung des Corona-Virus in Berlin und Umgebung aus unserer persönlichen Sicht abgeben. Bei den auftretenden Erkrankungsfällen zeigt sich bei der großen Masse ein ganz und gar harmloser Verlauf, der sich von einer normalen Grippeinfektion kaum unterscheidet. Die schweren Verläufe bis hin zu Todesfällen sind (gerade jetzt in Norditalien erkennbar) in über 90 % Menschen über 75-80 Jahre oder chronisch Kranke. Diese Patientengruppen sind jedoch durch normale Grippeviren in gleichem Maße gefährdet. Es gibt also aus unserer Sicht keinen Grund zur Panik - es zeichnet sich auch derzeit nicht ab, dass sich die Erkrankungsverläufe durch Virusmutationen verschlechtern würden.

Weitere Informationen - hier.

Häufiger krank? Die Psychoneuroimmunologie liefert neue Erkenntnisse

Für die Gesunderhaltung von uns Menschen hat die Evolution ein machtvolles Zusammenspiel zwischen dem Nerven-, dem Hormon- und dem Immunsystem vorgesehen. Das scheint allein dem Ziel, unseren Organismus vor Gefahren und Stressoren zu schützen, zu dienen. Kommt das gut ausbalancierte Gleichgewicht zwischen diesen einzelnen Systemen ins wanken, können Störungen im Stoffwechsel stattfinden und akute und chronische Erkrankungen auftreten. Die traditionelle Wissenschaft war bis vor Kurzem der Ansicht, dass das Immunsystem autonom funktioniert. Mittlerweile gibt es immer mehr Erkenntnisse und Nachweise darüber, dass die Kommunikation zwischen den Systemen sowie die Balance zwischen ihnen entscheidend für ein allgemeines Gleichgewicht sind. Die Psychoneuroimmunologie hat sich auf diese relativ neueren Erkenntnisse spezialisiert, denn bereits unsere Vorfahren in der Antike wussten: Körper und Seele sind eine Einheit!

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Unser kluger Bauch - das Fenster zum Gehirn!

Es ist hinlänglich bekannt, dass Gefühle Auswirkungen auf unseren Bauch haben. Unverarbeitete emotionale oder psychologische Themen liegen uns "schwer im Magen", "schlagen uns auf den Bauch" oder wir "schlucken unseren Ärger runter“. Es gibt aber auch die wunderbaren "Schmetterlinge im Bauch“, wenn wir verliebt sind. Umgekehrt hat unser Bauch auch Auswirkungen auf unsere Gefühle, und das wiederum ist wissenschaftliches Neuland. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen beiden Steuerzentralen zu entziffern. Die dabei gewonnen Erkenntnisse eröffnen ungeahnte therapeutische Möglichkeiten.

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Burnout, die Krankheit unserer Zeit

Wenn das Wort Burnout fällt, sehen wir vor unserem inneren Auge meist den überengagierten Angestellten oder Unternehmer, der sich bis zur Erschöpfung seinen stressigen Aufgaben gewidmet hat und dabei völlig ausbrennt. Dabei ist Burnout nur ein Synonym für die Nebenwirkungen einer dauerhaften Überlastung und das nicht nur im Berufsleben sondern natürlich auch im Privatleben. Es kann den Vorstandsvorsitzenden oder eine Hausfrau genauso ereilen wie eine Schülerin oder einen Arbeitssuchenden. "Im vergangenen Jahr waren seelische Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für die Unfähigkeit zu arbeiten- und die zweithäufigste dafür, früher in den Ruhestand zu gehen. Die deutsche Wirtschaft kostet das jedes Jahr mehr als 20 Millionen Euro" so im Artikel "Gestresst und erschöpft: Wie es um die Psyche der Beschäftigten steht" erschienen im Tagesspiegel vom 27.08.19.

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Die Hypnosetherapie - Eines der effektivsten Therapieverfahren

Der Zustand der Trance ist seit Jahrhunderten in vielen Kulturen der Welt bekannt und wird für unterschiedlichste Zwecke genutzt. In zahlreichen Kliniken wird die Hypnose mit sehr guten Ergebnissen vor Operationen eingesetzt. Patienten haben weniger Ängste, weniger Schmerzen und es gibt schnellere Wunderheilungen.

Besonders wertvoll ist dieser Zustand in Trance bei der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen. In der Hypnosetherapie können selbst sehr tiefsitzenden Ursachen im Unterbewusstsein effizient und zeitnah erschlossen werden. Die Person in Hypnose ist dabei in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit und das Bewusstsein ist sehr stark nach innen fokussiert. Einige beschreiben diesen Innenraum als sehr weiten, stabilen und wissenden Raum.

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