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Journal

Fasten stärkt das Immunsystem

Gerade in Zeiten von Epidemien vermehrt sich auch der Focus auf die Stärkung des Immunsystems und der Abwehrkräfte. Dabei denken wir natürlich nicht sofort an die Möglichkeiten des Fastens. Noch immer stecken in vielen Köpfen die gängigen Vorurteile: während einige an langwierige Anti-Genuss-Prozeduren denken, verfallen andere in Panik, denn für sie ist Nahrungsentzug gleichgesetzt mit starkem Energieabfall und das Gefühl der Schwäche. Sind wir doch in der westlichen Zivilisation so erzogen und auch gewöhnt, mindestens drei Hauptmahlzeiten und zusätzlich einige Snacks zwischendurch zu uns zu nehmen. Mehr noch - das gemeinsame Essen ist eine Art sozialer, kultureller Akt geworden, auf das wir nicht verzichten wollen!

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Fasten stärkt das Immunsystem

Aktuelle Informationen für unsere Patienten

Liebe Patienten,

aus aktuellem Anlass möchten wir eine kurze Einschätzung der Sachlage zur Verbreitung des Corona-Virus in Berlin und Umgebung aus unserer persönlichen Sicht abgeben. Bei den auftretenden Erkrankungsfällen zeigt sich bei der großen Masse ein ganz und gar harmloser Verlauf, der sich von einer normalen Grippeinfektion kaum unterscheidet. Die schweren Verläufe bis hin zu Todesfällen sind (gerade jetzt in Norditalien erkennbar) in über 90 % Menschen über 75-80 Jahre oder chronisch Kranke. Diese Patientengruppen sind jedoch durch normale Grippeviren in gleichem Maße gefährdet. Es gibt also aus unserer Sicht keinen Grund zur Panik - es zeichnet sich auch derzeit nicht ab, dass sich die Erkrankungsverläufe durch Virusmutationen verschlechtern würden.

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Aktuelle Informationen für unsere Patienten

Häufiger krank? Die Psychoneuroimmunologie liefert neue Erkenntnisse

Für die Gesunderhaltung von uns Menschen hat die Evolution ein machtvolles Zusammenspiel zwischen dem Nerven-, dem Hormon- und dem Immunsystem vorgesehen. Das scheint allein dem Ziel, unseren Organismus vor Gefahren und Stressoren zu schützen, zu dienen. Kommt das gut ausbalancierte Gleichgewicht zwischen diesen einzelnen Systemen ins wanken, können Störungen im Stoffwechsel stattfinden und akute und chronische Erkrankungen auftreten. Die traditionelle Wissenschaft war bis vor Kurzem der Ansicht, dass das Immunsystem autonom funktioniert. Mittlerweile gibt es immer mehr Erkenntnisse und Nachweise darüber, dass die Kommunikation zwischen den Systemen sowie die Balance zwischen ihnen entscheidend für ein allgemeines Gleichgewicht sind. Die Psychoneuroimmunologie hat sich auf diese relativ neueren Erkenntnisse spezialisiert, denn bereits unsere Vorfahren in der Antike wussten: Körper und Seele sind eine Einheit!

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Häufiger krank?  Die Psychoneuroimmunologie liefert neue Erkenntnisse

Unser kluger Bauch - das Fenster zum Gehirn!

Es ist hinlänglich bekannt, dass Gefühle Auswirkungen auf unseren Bauch haben. Unverarbeitete emotionale oder psychologische Themen liegen uns "schwer im Magen", "schlagen uns auf den Bauch" oder wir "schlucken unseren Ärger runter“. Es gibt aber auch die wunderbaren "Schmetterlinge im Bauch“, wenn wir verliebt sind. Umgekehrt hat unser Bauch auch Auswirkungen auf unsere Gefühle, und das wiederum ist wissenschaftliches Neuland. Nur allmählich gelingt es, den ständigen Dialog zwischen beiden Steuerzentralen zu entziffern. Die dabei gewonnen Erkenntnisse eröffnen ungeahnte therapeutische Möglichkeiten.

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Unser kluger Bauch - das Fenster zum Gehirn!

Burnout, die Krankheit unserer Zeit

Wenn das Wort Burnout fällt, sehen wir vor unserem inneren Auge meist den überengagierten Angestellten oder Unternehmer, der sich bis zur Erschöpfung seinen stressigen Aufgaben gewidmet hat und dabei völlig ausbrennt. Dabei ist Burnout nur ein Synonym für die Nebenwirkungen einer dauerhaften Überlastung und das nicht nur im Berufsleben sondern natürlich auch im Privatleben. Es kann den Vorstandsvorsitzenden oder eine Hausfrau genauso ereilen wie eine Schülerin oder einen Arbeitssuchenden. "Im vergangenen Jahr waren seelische Erkrankungen die dritthäufigste Ursache für die Unfähigkeit zu arbeiten- und die zweithäufigste dafür, früher in den Ruhestand zu gehen. Die deutsche Wirtschaft kostet das jedes Jahr mehr als 20 Millionen Euro" so im Artikel "Gestresst und erschöpft: Wie es um die Psyche der Beschäftigten steht" erschienen im Tagesspiegel vom 27.08.19.

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Burnout, die Krankheit unserer Zeit

Die Hypnosetherapie - Eines der effektivsten Therapieverfahren

Der Zustand der Trance ist seit Jahrhunderten in vielen Kulturen der Welt bekannt und wird für unterschiedlichste Zwecke genutzt. In zahlreichen Kliniken wird die Hypnose mit sehr guten Ergebnissen vor Operationen eingesetzt. Patienten haben weniger Ängste, weniger Schmerzen und es gibt schnellere Wunderheilungen.

Besonders wertvoll ist dieser Zustand in Trance bei der Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen. In der Hypnosetherapie können selbst sehr tiefsitzenden Ursachen im Unterbewusstsein effizient und zeitnah erschlossen werden. Die Person in Hypnose ist dabei in einem Zustand erhöhter Aufmerksamkeit und das Bewusstsein ist sehr stark nach innen fokussiert. Einige beschreiben diesen Innenraum als sehr weiten, stabilen und wissenden Raum.

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Die Hypnosetherapie - Eines der effektivsten Therapieverfahren

Unsere Verdauung in direkter Verbindung zum Gemüt

Im menschlichen Organismus gibt es mehr Mikroorganismen (mikrobielle Zellen) als menschliche Zellen und das in einem geschätzten Verhältnis von 10 zu 1. Die meisten der ca. 100 Billionen Bakterien siedeln sich im Magen-Darm-Trakt an. Ist alles im ökologischen Gleichgewicht, sorgen die Darmbakterien für eine intakte Verdauung und Stärkung des Immunsystems. Gibt es starke Veränderungen im Darmmikrobiom (Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm) können Darmentzündungen, Darmtumore bis hin zu Darmkrebs, Adipositas (Fettleibigkeit), Arthritis, Diabetes und auch bestimmte Formen des Morbus Alzheimer, Autismus und psychischen Krankheiten wie Depressionen und Schizophrenie in ihrer Entstehung gefördert werden.

Im sprachlichen Gebrauch und von unseren Vorfahren übermittelt, spiegelt sich genau das wider, was wir schon längst um diese Verbindung wissen. Etwas "liegt uns schwer im Magen" oder "schlägt uns auf den Magen", wir haben ein "schlechtes Bauchgefühl" oder unser "Bauchgefühl sagt..." Rein wissenschaftlich kann diese Verbindung schon seit über 100 Jahren nachgewiesen werden. In unseren Gedärmen ist ein eigenes Netz aus Nervenzellen (das enterische Nervensystem), das über den Vagusnerv mit dem Gerhirn verbunden ist.

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Unsere Verdauung in direkter Verbindung zum Gemüt

Wie traumatische Erlebnisse das Erbgut prägen

Extremer Stress, feindliche Lebensumstände und Traumatisierungen beeinträchtigen die Regulation in der Zelle. Wenn das zelluläre Gleichgewicht durcheinander ist führt das auch zu Veränderungen der Nervenfunktionen und anderen Störungen. Ein Ungleichgewicht entsteht, wenn es ein Übermaß an kurzen RNA-Molekülen gibt, den wohl wichtigsten Substanzen für die Umsetzung der genetischen Information. "Schlechte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn, in den Organen und Keimzellen", sagt Mansuy. "Über die Keimzellen werden diese dann weitervererbt."

In Tierversuchen mit Mäusen haben die Forscher festgestellt, dass die Auswirkungen der Traumata an mindestens vier Generationen weitergegeben können. Eine weitere Entdeckung war: Brachte man die Mäusejungen mit einer ererbten Disposition für stressbedingte Verhaltensänderungen in eine sichere und beschützte Umgebung, kann die Disposition wieder rückgängig gemacht werden.

Die neuen Erkenntnisse gleichen einer "wissenschaftlichen Sensation, die in ihren Folgen für das gesamte Gebiet der Biologie, Medizin, Psychologie, aber auch Erziehungswissenschaften bis hin zu Bildungs- und Sozialpolitik in ihren Auswirkungen derzeit nur unterschätzt werden kann" so der Psychologe Harald Schickedanz.

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Wie traumatische Erlebnisse das Erbgut prägen

Wenn die kalte Jahreszeit aufs Gemüt schlägt

Dass die Jahreszeiten einen Einfluss auf Körper und Psyche haben ist unumstritten. Der kalte und dunkle Herbst/Winter macht viele müde, gereizt, antriebslos, traurig. Das Gemüt leidet und reagiert verstärkt mit Heißhunger und einem ausgeprägtem Schlafbedürfnis. Das liegt daran, dass unser Körper auf die Dunkelheit mit der Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin reagiert. Für diese Produktion braucht der Körper Serotonin, auch bekannt als "Glückshormon". Die Serotoninproduktion wird unter anderem von Vitamin D reguliert, die wiederum wird durch Sonnenlicht aufgenommen. Wir verbrauchen also mehr und produzieren weniger von unserem "Glückshormon".

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Wenn die kalte Jahreszeit aufs Gemüt schlägt

Stress erhöht das Risiko auf Autoimmunerkrankungen

Passend zu unserem Vortrag am 24.09.18 in der Urania, zum Thema "Rheuma und Autoimmunerkrankungen, ein Burn-Out des Immunsystems?", geht es in diesem Artikel vom aerzteblatt.de um das erhöhte Risiko durch Stress an Autoimmunerkrankungen zu erkranken.

Stress erfordert vom Körper eine Anpassungsleistung, um die auslösenden Stressfaktoren zu bewältigen. Wenn die Stresszustände längerfristig andauern, verändert sich das Hormongleichgewicht des sympathoadrenergen Systems. Folge davon können depressive Symptome sein, Herz-Kreislauf Erkrankungen, sowie neurologische Einschränkungen.

Patienten, die wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder anderer stressbedingter Erkrankungen im Krankenhaus behandelt werden mussten, hatten in einer Studie im amerikanischen Ärzteblatt ein erhöhtes Risiko, in den folgenden 10 Jahren eine Autoimmunerkrankung zu entwickeln.

Unser Ansatz bei TEMEDOS® ist mithilfe schulmedizinischer, naturheilkundlicher und innovativer, therapeutischer Verfahren das Stresserleben von Klienten durch intensive Kurzzeittherapien von 6-12 Wochen signifikant zu verändern. Besonders wirkungsvoll ist dabei die Hypnosetherapie, die Körpertherapie nach Grinberg und die Atemtherapie. Hier geht es zum Journal.

Hier der Artikel:

"Stress könnte Risiko auf Autoimmunerkrankungen erhöhen" aerzteblatt.de (20.06.18)

Stress erhöht das Risiko auf Autoimmunerkrankungen

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