Schröpftherapie

Schröpfen ist ebenfalls ein historisches europäisches Verfahren, dass bereits seit der Antike eingesetzt wird und über eine Hautreizung zu lokalen, segmentalen und reflektorischen Wirkungen führt. Mit Hilfe von einem in Schröpfgläsern erzeugten Vakuum gelingt es, die Gläser auf der Haut zu fixieren. Das Vakuum erzeugt in der Haut einen Ansaugeffekt mit lokaler Reizung und entsprechender Beeinflussung auch von weiter entfernt gelegenen Organsystemen über verkoppelte Reflexbahnen. Diese Zusammenhänge der sogenannten Headschen Zonen macht sich das Schröpfen zunutze. Wenn man an einer bestimmten Hautzone einen Reiz ansetzt, wird dieser durch das Nervensystem zu einem Organ geleitet und kann dort anregend wirksam werden. Der Reiz kann zum Beispiel dazu führen, dass Heilungsprozesse in Gang gesetzt und die Selbstheilungskräfte aktiviert oder verstärkt werden.

Diese sowohl in der TEMEDOS®-Praxis, als auch im Institut angewendete Methode kann mit verschiedenen Techniken angewendet werden. Die Erzeugung des Vakuums in den Schröpfgefäßen ist mit einem Zusatzgerät (Anwendung in der Praxis von TEMEDOS®) und mittels einer Flamme (Institut) möglich. Weiterhin wird blutiges und unblutiges Schröpfen unterschieden. Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung als Schröpfmassage.

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TEMEDOS® – Privatpraxis für Allgemeinmedizin und Klinisches Institut für integrative Medizin

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