OptimistInnen leben länger

Die Ergebnisse einer US-amerikanischen Nurses' Health Study (Studie zur Gesundheit weiblicher Krankenpfleger) deuten darauf hin, dass Optimismus sich direkt auf unser biologisches System auswirkt.

Die im American Journal of Epidemiology veröffentlichte Studie über einen 8-Jahres-Zeitraum stellte fest, dass Frauen, die optimistisch waren verglichen mit weniger optimistischen Frauen ein signifikant verringertes Risiko aufwiesen an diversen Haupttodesursachen zu sterben, darunter Krebs, Herzerkrankung, Schlaganfall, Atemwegserkrankung und Infektion. Die optimistischsten Frauen wiesen ein beinahe um 30 % niedrigeres Risiko auf an einer der in der Studie ausgewerteten Erkrankungen zu sterben, verglichen mit den weniger optimistischen Frauen.
„Frühere Studien haben gezeigt, dass Optimismus mit relativ unkomplizierten und kostengünstigen Interventionen verändert werden kann – sogar durch so simple Maßnahmen wie Menschen ihre bestmöglichen Entwicklungen in verschiedenen Lebensbereichen aufschreiben und daran denken zu lassen, etwa bezüglich ihrer Karriere oder Freundschaften“, sagte Postdoc-Forschungsmitarbeiterin und leitende Ko-Autorin der Studie Kaitlin Hagan. „Diese Interventionen könnten eine innovative Methode zur Verbesserung der Gesundheit in der Zukunft sein.“

Quelle:
Kim Eric S et al. Optimism and Cause-Specific Mortality: A Prospective Cohort Study," American Journal of Epidemiology, online 2016 December 7

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