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Bedeutung der Herkunftsfamilie für das aktuelle Handeln

Start: 31.05.2019, 17:00
Ende: 02.06.2019, 16:00

Der Blick zurück macht frei für die Zukunft

Bedeutung der Herkunftsfamilie für das aktuelle Handeln

Viele Antworten und Fragen, die uns zutiefst ein Leben lang beschäftigen, liegen gut verborgen in unserer Familiengeschichte. Unsere Vorfahren mit ihren erfahrenen Verletzungen aber auch Stärken, mit ihrem Lebensstil, ihren Vorlieben und ihren ganzen Seltsamkeiten, begleiten uns unbewusst durchs ganze Leben.

Die Palette ist breit und bunt: Beziehungsmuster und Milieuzugehörigkeit, aber auch Lebensziele, Berufswünsche oder Entscheidungen für bestimmte Berufswege, sind oftmals tief in der eigenen Familie verankert. Auch unsere eigene körperliche Konstitution, sowie unser Umgehen mit Krankheiten und Kranksein, haben ihre Wurzeln in der Herkunftsfamilie.

Es gibt unzählige Ereignisse, die einen in Kindheit und Jugend beeinflussen – negativ wie positiv. Dazu zählen der Platz in der Geschwisterreihe, Erfahrungen in der Schule, das emotionale Klima in der Familie, die Beziehung der Eltern – und nicht zuletzt die Erfahrung, wie Kranksein in der Familie gesehen und bewertet wurde.


Wir tendieren dazu, unbewusste Kindheitserfahrungen im Erwachsenenleben zu reinszenieren und uns immer wieder – nun frei gestaltet – in Situationen wiederzufinden, die uns nicht gut tun.

Durch den Blick in die eigene Familie, werden Kraftquellen sichtbar, die trotz oftmals schwieriger Bedingungen in der Herkunftsfamilie, zu einem befriedigenden persönlichen und beruflichen Leben führen können. Es geht nicht nur um eine Bestandsaufnahme. Wer erkennt, was ihn bisher festgehalten und bestimmt hat, löst sich durch die Erkenntnis schon ein Stück davon.

Einstellungen sind durch Erfahrungen geformt. Durch neue Erfahrungen können sie sich ändern.


Vorgehen:

Im Fokus stehen das Interesse und die Fragestellungen der Teilnehmenden. Speziell geeignete Methoden (wie Erstellung eines Soziogramms, Familienrekonstruktion, Aufstellungen, Arbeit mit Symbolen, Individuelle Übungen) geben einen Einblick in die Beziehungen und das Verhalten von Mitgliedern der Herkunftsfamilie.

Ziel ist es, Situationen aus Kindheit und Gegenwart mit „neuen Augen“ betrachten zu können und eigene Schlüsse daraus zu ziehen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt, um den persönlichen Charakter dieses Workshops zu garantieren.

Mögliche Lösungen werden gemeinsam entwickelt. Die Expertise für die eigene Lebensgeschichte bleibt in der Hand der Protagonistin.

Meine Rolle dabei ist die einer professionellen Begleiterin.


Name der Therapeutin:

Irene Unland-Schlebes-Brunow hat Erziehungswissenschaft und Psychologie an der FU Berlin studiert. Nach dem Studium war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Psychotherapeutischen Zentrum in Stuttgart, später dann am Max-Planck-Institut in München tätig. Parallel dazu hat sie umfassende und solide Ausbildungen in verschiedenen Beratungsmethoden absolviert. Familientherapie, Psychodrama und Systemische Beratung waren die Methoden, die sie interessiert und in denen sie nach dem Erlernen und eigener Praxis auch als Lehrtrainerin und Ausbildungsleiterin gearbeitet hat.

Irene Unland-Schlebes-Brunow ist für TEMEDOS® unter anderem im Coaching aktiv.


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